Die Zukunft von Organisationen

Das Buzzword Disruption & diese Exponentiellen Organisationen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Bedeutung von Disruption.
  2. Der begriffliche Ursprung.
  3. Wer Disruptionen erfindet.
  4. Was Disruption so besonders macht.
  5. Exponentielle Organisationen.
  6. Das ExO Canvas.
  7. SCALE.
  8. IDEAS.

Die Bedeutung von Disruption

Das Wort „Disruption“ leitet sich vom Englischen „to disrupt“ ab, was übersetzt so viel bedeutet wie:

  • stören
  • unterbrechen
  • spalten
  • zersprengen
  • zerreißen
  • zerstören
  • aufbrechen

Eine disruptive Idee sorgt dafür, dass bestehende Strukturen und Organisationen aufgebrochen und bei Erfolg zerstört werden. Eine alte, etablierte Lösung wird dann durch eine deutliche einfachere, schnellere oder bequemere ersetzt.

Wichtig: Eine Disruption ist nicht eine simple Weiterentwicklung eines Produktes! Stattdessen stellt es eine komplette Neuentwicklung mit ganz neuen Ansätzen dar. Revolution statt Evolution lautet das Motto.

Der begriffliche Ursprung

Man sagt, Clayton M. Christensen hätte die Begriffe “disruptive Technologie” und “Disruption” als erster benutzt. In seinem Buch “The Innovator’s Dilemma” aus dem Jahr 1997 geht er darauf ein.Christensen, am 23. Januar 2020 verstorben, lehrte viele Jahre an der Harvard Business School. Er galt als “Number 1 Management Thinker in the World” und Experte für Innovationen. Neben der Theorie um die Creative Destruction (eine Umschreibung für Disruption) brachte er auch die Jobs To Be Done-Methode (JTBD) voran.

Wer Disruptionen erfindet

Echte StartUps sind Meister im Disruptieren. Zum Beispiel bringt AirBnB die Hotelbranche in Bedrängnis, Tesla gilt als Vorreiter in Sachen Elektro-Mobilität und Paypal revolutionierte das Online-Payment. StartUps möchten nicht per se andere Unternehmen dem Erdboden gleichmachen. Stattdessen sollen durch neue, ganz besondere Konzepte die bisherigen Produkte, Arbeitsweisen und Abläufe derart optimiert werden, dass sie durch die Innovation anfangs nur gestört und irgendwann ganz obsolet werden.

Was Disruption so besonders macht

Viele “störende” und “aufbrechende” Innovationen beginnen ganz klein. Nehmen sie an Fahrt auf, wächst ihr Marktanteil meist exponentiell an. Passend dazu hat Google den Begriff 10X Thinking geprägt. Das bedeutet, ein disruptives Produkte sorgt nicht für eine Verbesserung um 10%, sondern um den Faktor 10. Viele disruptive Ideen werden zuerst nicht ernst oder wahrgenommen. Wenn sie sich aber etabliert haben und “viral” verbreiten, ist es für die Mitbewerber meist zu spät, um zu reagieren. So sorgen Disruptionen für schnelle und harte Umbrüche. Bekannte “Opfer” von disruptiven Technologien sind Quelle, Kodak und Nokia. Die einstigen Marktführer (in ihren jeweiligen Segmenten) wurden vom Erfolg des E-Commerce, der Digitalfotografie und der Smartphones überrannt.

Exponentielle Organisationen

Exponential Organization kurz ExO von Salim Ismail, Michael Malone und Yuri van Geest haben sich die Autoren des Buches mit folgender Thematik beschäftigt: Warum neue Unternehmen zehn mal besser, schneller und billiger als etablierte Unternehmen sind. Der Inhalt des Buches vermittelt stark die Disruption von etablierten Konzernen, jedoch geht es ebenfalls um die Thematik, dass durch Venture Capital finanzierte Marketplace/SaaS/Plattform Modelle neue Wertschöpfende Angebote geschaffen werden, die gegenüber den Konzernen eine starke Konkurrenz sein können.

Was machen Unternehmen wie Google, Facebook, Uber, Airbnb, Lyft, Spotify, StitchFix, WhatsApp.. so unheimlich erfolgreich und so bedingungslos stark. User benutzen die einzelnen Services dieser Digitalen Supermächte und werden mit einem „Login“ in ihr komplettes Ökosystem eingebunden und fixieren sich mit weiteren Services. Auf Basis der Lifetime-Value Cyclen werden im Nachgang essentielle Nutzerdaten generiert um die hauseigenen Services besser auszubauen (Quantitative Customer Insights). Dies geschieht in einem Iterativem Vorgang ohne das der Nutzer davon etwas mitbekommt und der Dienst wird immer besser und besser.

Produkte mischen sich in unser Leben ein, spiele eine relevante Rolle und sind ein integraler Bestandteil unseres Lebens.

Das ExO Canvas

SCALE – Externe Eigenschaften der exponentiellen Organisation

SCALE befasst sich mit den externen Beziehungen einer Firma, die 5 Attribute auf der linken Seite des Canvas. Wie erfolgreich nutzt Ihr Unternehmen externe Ressourcen? Exponentielle Organisationen zeichnen sich durch Ihre Fähigkeit aus als offenes System zu arbeiten, das ständig bereit ist Hilfe und Information von außen in das Geschäft zu integrieren. Die Möglichkeit qualifizierte Mitarbeiter schnell in den Arbeitsablauf zu integrieren und sich flexibel auf neue Entwicklungen anzupassen sind ein wichtiger Teil des Erfolges einer exponentiellen Organisation. Die Abkürzung SCALE fasst die Elemente zusammen, die sie für den Erfolg Ihrer exponentiellen Organisation benötigen.

IDEAS – Der interne Antrieb einer exponentiellen Organisation

Für die meisten Organisationen ist die Einführung der “SCALE” Prozeduren wohl am einfachsten zu realisieren. Um aber voll von den Möglichkeiten einer exponentiellen Organisation zu profitieren müssen auch interne Anpassungen vorgenommen werden. Die rechte Seite des Canvas, fasst die dafür relevanten Attribute durch IDEAS zusammen.

wird das ExO Modell sogar kostenlos und noch genauer erklärt.

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